WELTTAG DER PHILOSOPHIE

Die UNESCO-Generalkonferenz erklärte 2005 den dritten Donnerstag im November zum Welttag der Philosophie. Die Resolution 33C/Res. 37 erinnert daran, „dass Philosophie als Disziplin zum kritischen und unabhängigen Denken ermutigt und auf ein besseres Verständnis der Welt hinwirken und Toleranz und Frieden fördern kann“.

„Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage“

(auf Englisch To be, or not to be, that is the question) ist ein Zitat aus der Tragödie Hamlet, Prinz von Dänemark von William Shakespeare, 3. Aufzug, 1. Szene.

Das Wort „Sein“ beschreibt in diesem Zusammenhang Existenz; Dasein; Vorhandensein; Anwesenheit; Vorliegen und dient in Verbindung mit einer Artangabe dazu, einer Person oder Sache eine bestimmte Eigenschaft, Beschaffenheit oder dergleichen zuzuordnen. ( Universal-Lexikon).

Sein ist aber auch eine Form von „Ich bin, Ich war, ich werde sein … “ und zeigt somit eine zeitliche Abhängigkeit. Sein oder nicht sein ist auch physisch gesehen eine Frage der Zeit. Die Frage nach der Existenz fragt auch nach dem Anfang und Ende. Doch die Vergänglichkeit haftet allem an was wir fassen, denken und fühlen können.
Wer im Hier und Jetzt auf die Suche nach sich selbst geht, findet vielleicht zeitlebens keine zufriedenstellende Antwort. Wenn das Nachdenken zum Grübeln wird, kommt es zu Zweifeln an sich selbst, die schneller wachsen als sie vergehen. Die Freiheit und Fähigkeit des Menschen seine eigene Existenz zu ergründen, kann ihn auch zum Gefangenen seiner Selbst machen. Dabei liegt das Schöne nicht indem, was ist, sondern indem was uns Träume und Geschichten als Möglichkeiten offenbaren.

Albert Einstein als rational denkender Wissenschaftler sagte einst:

„Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“

„Die schönste Erfahrung, die wir machen können, ist die Erfahrung des Unbegreiflichen.“

 

 

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